Squarespace vs Wix vs WordPress: Welche Plattform passt wirklich zu dir?
Wenn eine Website ansteht, tauchen oft dieselben drei Namen auf: Squarespace, Wix und WordPress. Genau deshalb geht es in diesem Artikel um diesen Vergleich, denn für viele Selbstständige und Unternehmen sind das die Plattformen, zwischen denen am Anfang wirklich entschieden wird. Natürlich gibt es auch andere Lösungen, die je nach Projekt sinnvoll sein können. In der Praxis stehen bei klassischen Unternehmenswebsites aber oft zuerst diese drei Systeme im Vordergrund, weil sie sehr unterschiedliche Wege bieten, eine Website aufzubauen und später zu pflegen. Wenn ich in diesem Artikel von WordPress spreche, ist damit bewusst das klassische WordPress-Setup gemeint, also die offenere Variante mit Hosting, Themes und Plugins.
Auf den ersten Blick wirkt das vielleicht wie eine reine Tool-Entscheidung, in der Praxis ist sie aber oft deutlich wichtiger. Denn die Wahl der Plattform beeinflusst später stärker, als man denkt, wie klar, aufwendig oder frustrierend der Weg zur fertigen Website wirklich wird.
Viele kennen das: Man klickt sich durch Templates, verschiebt Elemente hin und her und trotzdem fühlt sich die Website am Ende noch nicht richtig an. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben, mal gibt es zu viele Möglichkeiten, mal zu wenig Klarheit, mal passt das System einfach nicht zur eigenen Arbeitsweise oder zum tatsächlichen Bedarf. Genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen, worin sich Squarespace, Wix und WordPress wirklich unterscheiden und welche Lösung am besten zu den eigenen Anforderungen passt.
Inhaltsverzeichnis
- Wix, WordPress oder Squarespace, so findest du die richtige Plattform
- Bedienung, Gestaltungsspielraum und technischer Aufbau
- Laufender Aufwand und Kosten
- Warum ich mich trotz UX- und Design-Background für Squarespace entschieden habe
- Squarespace hat auch Grenzen, diese solltest du kennen
- Fazit, welche Plattform passt zu dir?
Wix, WordPress oder Squarespace, so findest du die richtige Plattform
Auf den ersten Blick sehen viele Website-Systeme ähnlich aus. Templates, Editor, Domain, ein paar SEO-Einstellungen, fertig. Die eigentlichen Unterschiede zeigen sich aber meist erst dann, wenn aus einer Idee wirklich eine Website werden soll, die nicht nur online geht, sondern im Alltag auch funktioniert.
Gerade für Selbstständige und Unternehmen ist deshalb nicht die wichtigste Frage, welches System theoretisch am meisten kann. Viel wichtiger ist, welche Plattform zuverlässig zu einer Website führt, die professionell wirkt, gepflegt werden kann und nicht dauerhaft zur Nebenbaustelle wird.
Bedienung, Gestaltungsspielraum und technischer Aufbau
Wix:
Wix ist beim Einstieg sehr zugänglich. Die Plattform setzt stark auf Templates, visuelle Bearbeitung und inzwischen auch auf KI-gestützte Website-Erstellung. Das hilft besonders dann, wenn jemand schnell starten und sich ohne große technische Hürde herantasten möchte. Der Vorteil ist klar: Man kommt oft schnell ins Tun. Die Kehrseite ist, dass diese Freiheit im Editor später auch unruhig werden kann, wenn viele Einzelelemente sauber zusammenspielen sollen und die Seite nicht nur irgendwie online, sondern wirklich stimmig wirken soll.
WordPress:
WordPress ist beim Einstieg weniger geführt, dafür aber deutlich offener. Mit dem Block Editor, Themes und Plugins kann man in sehr viele Richtungen arbeiten. Das ist stark, wenn man diese Offenheit bewusst will. Es bedeutet aber auch, dass der Einstieg oft weniger intuitiv ist als bei klassischen Buildern, weil technische und strukturelle Entscheidungen früher mitgedacht werden müssen. Auch visuell funktioniert WordPress anders: Es gibt viele Themes und Gestaltungsmöglichkeiten, aber die Qualität hängt stärker von der Auswahl und der Umsetzung ab als vom System selbst.
Squarespace:
Squarespace ist im Aufbau stärker geführt. Templates, Layoutlogik und Funktionsbereiche greifen enger ineinander, wodurch Seiten oft schneller ruhig und stimmig wirken. Das macht die Plattform besonders angenehm, wenn jemand nicht jede Entscheidung komplett neu bauen möchte, sondern mit einem klaren System arbeiten will. Gleichzeitig ist genau diese Führung auch die Grenze: Squarespace ist weniger offen für sehr freie Experimente und individuelle Sonderlösungen als Wix oder WordPress. Über CSS lassen sich zwar auch in Squarespace zusätzliche und tiefere Anpassungen umsetzen, diese Möglichkeiten liegen aber nicht direkt im normalen Editor und brauchen etwas mehr Wissen dazu.
Laufender Aufwand und Kosten
Die eigentliche Plattformentscheidung zeigt sich oft nicht beim Aufbau, sondern danach. Also dann, wenn Inhalte gepflegt, Seiten erweitert, technische Themen gelöst oder Änderungen umgesetzt werden müssen.
Wix:
Wix kann im laufenden Betrieb gut funktionieren, wenn die Website überschaubar bleibt und jemand gern selbst daran weiterarbeitet. Die Einstiegskosten wirken oft niedrigschwellig, vor allem weil es einen kostenlosen Start gibt. Professionell nutzbar wird die Plattform aber erst mit Domain und bezahltem Plan. Dazu kommt: Was am Anfang schnell gebaut ist, kann später bei Feinschliff, mobiler Abstimmung und Konsistenz mehr Zeit kosten als gedacht.
WordPress:
WordPress wirkt oft günstig, weil die Software selbst kostenlos ist. In der Praxis entstehen die eigentlichen Kosten aber über Hosting, Domain, Premium-Themes, Plugins, Wartung oder externe Hilfe. Das muss kein Nachteil sein, wenn man die Offenheit bewusst braucht. Es ist nur wichtig, es realistisch zu sehen: WordPress ist selten einfach kostenlos, sondern eher ein offenes System, bei dem sich Aufwand und Kosten über die konkrete Ausgestaltung ergeben.
Squarespace:
Squarespace ist beim Kostenmodell klarer: kein dauerhafter Free-Plan, sondern ein Abo-Modell mit vielen integrierten Funktionen. Dafür sind viele Dinge, die man anderswo getrennt lösen oder nachrüsten würde, bereits im System enthalten. Das macht die Plattform gerade für Menschen interessant, die lieber mit einem kalkulierbaren Setup arbeiten als mit vielen Einzelbausteinen. Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen: Diese Einfachheit bezahlt man eben auch mit einem festen Systemrahmen und laufenden Kosten.
Die reguläre Squarespace-Testphase läuft normalerweise 14 Tage. Für viele ist das zu kurz, um die Plattform wirklich sinnvoll für das eigene Business zu prüfen. Wenn dein Bedarf gut zu Squarespace passt und wir dein Projekt gemeinsam über meinen Circle-Zugang starten, kann ich als Squarespace Circle Silver Partnerin für neue Websites eine verlängerte 3-monatige Testphase aktivieren. Das gibt dir deutlich mehr Zeit, Squarespace in Ruhe kennenzulernen und deine Website nicht nur irgendwie zu starten, sondern direkt professionell aufzubauen.
Gerade wenn du dir nicht nur Zugang zur Plattform, sondern auch Klarheit bei Struktur, Gestaltung und Umsetzung wünschst, ist das ein echter Vorteil. So kannst du Squarespace mit Begleitung testen und gleichzeitig eine Website aufbauen, die zu deinem Unternehmen passt und nicht bei null im Baukasten-Chaos stecken bleibt.
Wenn du die aktuellen Modelle und Grundlagen direkt bei den Plattformen nachschauen möchtest, findest du hier die offiziellen Seiten:
Warum ich mich trotz UX- und Design-Background für Squarespace entschieden habe
Ich habe mich mit Website-Tools nicht nur oberflächlich beschäftigt, sondern sie für meinen eigenen Bedarf sehr bewusst verglichen. Gerade weil ich aus dem UX- und Designbereich komme und mit Figma gearbeitet habe, war für mich nicht automatisch entscheidend, welches Tool theoretisch am meisten kann, sondern welches System zu meinem tatsächlichen Bedarf passt.
Ich habe auch Wix und WordPress ausprobiert und mir dabei genau angeschaut, was ich für mein Business wirklich brauche und welcher Aufwand im Alltag sinnvoll ist. Für mein Unternehmen war am Ende Squarespace die passende Lösung. Genau deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben, damit andere ihre Entscheidung nicht nur nach Funktionen oder Bauchgefühl treffen, sondern den eigenen Bedarf genauso ehrlich prüfen können.
Squarespace hat auch Grenzen, diese solltest du kennen
weniger offen für sehr individuelle Sonderlösungen
weniger technische Freiheit als bei WordPress
bestimmte tiefere Anpassungen liegen nicht direkt im Editor
Mehrsprachigkeit und komplexere Setups brauchen mehr Planung
laufende Kosten gehören fest zum Modell dazu
Fazit: Für wen passt was eher?
Wix, WordPress und Squarespace können alle sinnvoll sein, aber sie lösen nicht dieselbe Aufgabe auf dieselbe Weise.
Wix passt eher, wenn du einen leichteren Einstieg suchst, viel selbst ausprobieren möchtest und dir ein visuell zugänglicher Builder wichtig ist.
WordPress passt eher, wenn dein Projekt mehr technische Offenheit, individuelle Funktionen, Integrationen oder langfristige Erweiterbarkeit braucht.
Squarespace passt eher, wenn du eine professionelle, klare und gut wartbare Website willst, die im Alltag nicht unnötig ausbremst und bei der Struktur, Markenwirkung und Pflegeleichtigkeit gut zusammenspielen.
Entscheidend ist am Ende nicht, welche Plattform theoretisch am meisten kann, sondern welche dich praktisch am besten unterstützt.
Wenn du dabei Unterstützung möchtest
Hi, ich bin Selly.
Ich unterstütze Selbstständige und Unternehmen mit regelmäßigem Designbedarf dabei, ihren Auftritt klarer, stimmiger und professioneller zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um einzelne Designs, sondern um eine Zusammenarbeit, in der Gestaltung verlässlich mitläuft und nicht jedes Mal wieder neu organisiert werden muss.
Ich begleite bei Themen von Branding über Webdesign bis Content, je nachdem, welche Design-Themen bei dir anstehen und wo gerade Unterstützung gebraucht wird.
Dafür biete ich individuelle Design-Services, die sich an deinem Unternehmen und deinem tatsächlichen Bedarf orientieren, damit Design nicht immer wieder bei null anfangen muss, sondern in einem klaren Rahmen weiterlaufen kann.
Wenn du merkst, dass dein Bedarf in eine ähnliche Richtung geht, schau dir gern meine Design-Services an oder melde dich direkt bei mir.
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